❤️ Sprich mit deinem Arbeitgeber – wenn es sich richtig anfühlt
Viele Menschen versuchen, ihren Liebeskummer bei der Arbeit zu verstecken.
Sie lächeln.
Sie funktionieren.
Und hoffen, dass niemand bemerkt, wie sehr sie innerlich kämpfen.
Doch manchmal kostet dieses Versteckspiel mehr Kraft als der Liebeskummer selbst.
Wenn du ein gutes Verhältnis zu deiner Vorgesetzten oder deinem Vorgesetzten hast, kann es hilfreich sein, offen anzusprechen, dass du gerade eine schwierige private Zeit durchmachst.
Du musst nicht jedes Detail erzählen.
Oft reicht ein ehrlicher Satz wie:
"Ich durchlebe gerade eine belastende Trennung. Im Moment fällt es mir schwer, mich zu konzentrieren. Ich gebe mein Bestes, wollte aber offen mit Ihnen darüber sprechen."
Viele Arbeitgeber schätzen diese Ehrlichkeit.
Sie verstehen dann besser, weshalb deine Leistung vorübergehend anders ist als gewohnt.
Gemeinsam lassen sich oft Lösungen finden.
Vielleicht können Aufgaben vorübergehend angepasst werden.
Vielleicht helfen flexible Arbeitszeiten, Homeoffice oder eine kurze Entlastung.
Nicht jeder Arbeitgeber wird gleich reagieren.
Aber oft ist Verständnis größer, als wir es uns in unserer Angst vorstellen.
❤️ Du musst nicht alles alleine tragen
Es gehört genauso zur Stärke, Unterstützung anzunehmen, wie sie anderen zu geben.
Wenn Menschen verstehen, warum es dir gerade nicht gut geht, können sie dich oft besser begleiten.
Du musst nicht perfekt funktionieren.
Du bist ein Mensch, der gerade einen schweren Verlust verarbeitet.
Und das darf auch am Arbeitsplatz Raum haben.
Dein Wert hängt nicht von deiner Leistung ab.
Nicht von deiner Produktivität.
Nicht davon, ob du im Moment alles schaffst.
Du bist ein Mensch, der gerade einen schweren Verlust verarbeitet.
Gib dir die Erlaubnis, Hilfe anzunehmen – privat und, wenn es sich richtig anfühlt, auch am Arbeitsplatz.
Manchmal beginnt Heilung genau dort, wo wir aufhören, alles alleine tragen zu wollen.

